Waldpädagogik

An unserer Umweltschule gehen die Schüler*innen regelmäßig in den Tegeler Forst. 

Herr Voß (dreijährige Ausbildung zum Wildnispädagogen) leitet verschiedene Themen rund um den Wald an. 

Dabei dürfen alle dritten Klassen im Rahmen des Sachkundeunterrichts im Schuljahr bis zu viermal einen Ausflug durchführen und für alle anderen Klassen, je nach Bedarf und Interesse.

Hierbei geht es darum, den Großstadtkindern die Nähe zur Tier- und Pflanzenwelt und den Umgang mit der Natur aufleben zu lassen und wertschätzen zu lernen. 

Neben der Wissensvermittlung und der Erklärung von verschiedenen Zusammenhängen (z. B. wie kommunizieren Bäume miteinander?) werden zusätzlich Ängste abgebaut und persönliche Erfahrungen gesammelt.

Dabei lernen die Kinder den Jahreskreislauf kennen. Sowohl bei Minusgraden im Winter, als auch bei Sonnenschein und Hitze im Sommer, erkunden wir den Lebensraum unterschiedlicher Waldbewohner und Pflanzen.

Wir setzen uns für die Umwelt ein, indem wir Müll sammeln, durch die gewonnenen Erfahrungen das Ökosystem Wald wertschätzen lernen und Andere durch Erzählungen für die Natur begeistern. 

Unter Anleitung, bauen die Kinder Schutzhütten, erfahren mit allen Sinnen was den „Wald“ ausmacht, haben Zeit mit ihren eigenen Augen den Forst zu erkunden und sie haben die Möglichkeit ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Sie haben den Freiraum um zu klettern, schleichen, verstecken, barfuß zu laufen oder auf den Waldboden zwischen Kiefern zu liegen und die Seele baumeln zu lassen.